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Web 2.0verkill

my social networking profilesSo sieht mittlerweile die Liste der sogenannten Social Networks aus bei denen ich angemeldet bin. In dieser Liste fehlt allerdings noch Pownce, da der Bildausschnitt von meinem (nur von den paar Mitgliedern meiner Buddy-List einsehbaren) Profil auf eben dieser Web-2.0-Plattform stammt.

Ach, und dann habe ich mir heute auch noch zusätzlich zu meinem Flickr-Account und der erst kürzlich eingerichteten TwitPic-Settings tatsächlich noch via Handy ein weiteres Blog erstellt. Damit hätte ich nun bestimmt genug Zutaten, um mir auch so ein Web-2.0-Süppchen zu mischen wie Fireball. In krassem Gegensatz dazu bleibt die Ernüchterung, dass Thierry sich mittlerweile entschieden hat, sein Blog auf unbestimmte Zeit zu schließen. Ich werde es vermissen.

Und was mache ich nun wohl mit all diesen Webzutaten, nachdem ich meinem ICT-Spieltrieb in den letzten beiden Wochen freien Lauf gelassen habe, außer den Überblick zu verlieren? Am Horizont erscheint jedenfalls schon das (Un-)Wort Paradigmenwechsel. Beschränkung auf das Wesentliche wäre angebracht, genau wie im richtigen Leben: Weniger ist mehr.

Aber was ist eigentlich das Wesentliche im Netz? Welche Dienste sind einem wichtig? Die Antwort muss wohl jeder User selbst finden. Meinerseits denke ich, dass dieses Blog wohl die Konstante in meinen öffentlich zugänglichen privaten Web-Aktivitäten darstellt. Das was mir wichtig ist, dass es im Web erscheint, wird demnach auch weiterhin von hier aus erreichbar bleiben.

{ 7 } Comments

  1. claud^e | 6. April 2008 at 22:22 | Permalink

    Meine Liste ist da ähnlich groß:
    http://www.myclaude.org/web2.0.PNG

    Da fehlt allerdings noch mein Deviantart Account.
    Das Wichtige schreibe ich auch in meinen Blog. :)

  2. Georges | 6. April 2008 at 22:53 | Permalink

    Ja, StumbleUpon habe ich mir auch schon angesehen, genauso wie ffffound. Doch im Moment reicht es (und die Ferien sind vorüber). ;)

  3. Thierry | 6. April 2008 at 22:57 | Permalink

    Sehr interessant. Dein Titel trifft es für mich auf den Punkt, es gibt tatsächlich einen Overkill. Ich benutze nur noch Facebook (wenn auch sehr selten, was sich wohl vor allem im Löschen meines halben Profils widerspiegelt) und Twitter (für die Öffentlichkeit gesperrt), del.icio.us und Technorati habe ich ohnehin nie benutzt.

    Die Entscheidung, mein Blog auf unbestimmte Zeit zu schließen ist wohl aus derselben Haltung heraus entstanden die mich dazu bewog diese Web 2.0 Dinge aufzugeben: während du dir die Frage stellst, was vom Web denn nun wichtig ist, war meine Frage ob das Web mir überhaupt wichtig ist. Und auch wenn ich es vor wenigen Wochen noch nicht geglaubt hätte, meine Antwort ist nein.

  4. Georges | 6. April 2008 at 23:13 | Permalink

    Um ehrlich zu sein: Ich habe mir die Frage beim Schreiben der letzten Zeilen auch gestellt: Ist das Web überhaupt wichtig für mich? Da ich den Post unbedingt noch heute veröffentlichen wollte (höchstwahrscheinlich aus den gleichen Gründen, die mich die letzten Tage so an dieses Medium gefesselt haben), habe ich mich nun halt spontan so entschieden (in dubio pro reo): Mein Blog ist mir wichtig, wenigstens momentan. Die Spontaneität der Aussage zeigt allerdings, dass diese Entscheidung vom Zeitpunkt abhängt und auf Dauer vielleicht revidiert werden muss.

  5. Chris | 6. April 2008 at 23:48 | Permalink

    Mir ist das Web auch nicht wichtig. Deshalb liegt Pianocktail auch auf Eis und wird mit 99 prozentiger Wahrscheinlichkeit nicht weitergeführt. Scotland’s for me läuft weiter, damit meine Freunde wissen wie es mir geht.

    Ich habe kapituliert.

  6. sara | 7. April 2008 at 9:06 | Permalink

    oh my… lo wou ech di Dénger eng kéier all op eemol gesin fällt mer réicht op wéivil et der sin. Dann get et jo nach studivz, vz , localisten.de, schülerprofile, hi5 etc… an dann wonneren ech mech wéi verschidden Leit an di Situatioun geroden iejhendwann naichtméi fir hiert offline Liëwen ze maachen…

  7. Fireball | 7. April 2008 at 22:02 | Permalink

    Daat sin déi Leit, déi WoW spillen.

    Den Overkill ass dach meeschtens selwergemaach, an de Blog huet an mengen Aan dach awer relativ weineg domadder ze din. Mee et ass awer Schued. An irritéierend.

    Ech geneissen et e bessen, twitter als “all fuerz den der an de kapp kennt erausblosen” ze benotzen, biller mat ffffound ze clippen, Zopp ze kachen an mengBookmarks nie méi kucken ze goen…

{ 1 } Trackback

  1. Dan's Blog » Social Web | 11. May 2008 at 16:03 | Permalink

    [...] Fong ass dese Post als Zousaatz zum blogeescht säin Bäitrag zum Web 2.0‘en geduecht. Mee ech mengen, sou eng Opzielung keint am Fong jidereen vun eis machen. Mee [...]

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